Wer gerade die Schule beendet hat, sieht sich vor die Wahl gesetzt, eine Berufsausbildung zu starten. In der Regel geht man entweder eine solche Ausbildung an oder man startet mit einem Studium. In jedem Fall soll hier behandelt werden, was man zu einer Berufsausbildung alles wissen sollte.

Welchen Bildungsgrad brauche ich?

Sobald man in Deutschland irgendeinen Schulabschluss hat, kann man in der Regel eine Ausbildung starten. Mit einem Hauptschulabschluss kann es jedoch schwer werden, in den ein oder anderen Ausbildungsgang zu finden. Mit einem Realschulabschluss findet man in der Regel Eingang in jede Ausbildung, mit dem Abitur gilt das Gleiche. Dabei kann jedoch sehr wohl der Fall eintreten, dass man mit einem Abitur schlechtere Chancen auf eine Ausbildung hat, da zahlreiche Betriebe auf die handwerklichen Fähigkeiten setzen, die man teilweise bereits in Berufsschulen oder Realschulen vermittelt bekommt.

Welche Berufe stehen mir offen?


Als Auszubildender kann man sich in zahlreichen Berufen ausbilden lassen. Hier ist eine kurze Übersicht über die gängigsten Ausbildungen:

  • Handwerkliche Berufe wie der des Tischlers und dergleichen
  • Kaufmännische Berufe wie der des Versicherungskaufmanns oder des Bankkaufmannes
  • Ausbildungen zu Mechanikern und zu Mechatronikern
  • Ausbildungen im medizinischen Bereich (bspw. Arzthelfer, Pfleger und dergleichen)
  • Ausbildungen im Medienmanagement

Mit einer Ausbildung kann man also in fast jede Branche hierzulande einsteigen. Hat man zudem eine Ausbildung in einem bestimmten Bereich, so wird in der Regel die Möglichkeit gegeben, dass man in diesem Bereich einen zusätzlichen Studiengang absolviert, damit man mit dem Abschluss eines Bachelors oder Masters am Ende dasteht.

Den richtigen Betrieb finden

Eine Ausbildung läuft in der Regel so ab, dass man sich einen Betrieb sucht, der die Ausbildung übernimmt. Anschließend wechselt man sich über zwei bis drei Jahre mit Perioden im Betrieb und Perioden in einer Berufsschule ab. Dabei wird in der Berufsschule sehr viel praktisches und theoretisches Wissen vermittelt, welches man dann im Betrieb in die Tat umsetzen kann. Dabei ist auch ein Gehalt Standard.

Der Ablauf einer Berufsausbildung

Wenn man eine Ausbildung angeht, wird man formell als Auszubildender oder kurz als Azubi bezeichnet. Dabei geht man eine Ausbildung oder eine Lehre an, beide sind prinzipiell Synonyme für einander. Ein Ausbildungsplatz zu finden sollte ziemlich einfach sein, da es tausende freie Ausbildungsplätze deutschlandweit gibt.

Insbesondere wenn man eine Karriere im Handwerk anstrebt, wird man zu Anfang der Lehre gerne als Lehrling bezeichnet. Nach Abschluss der Ausbildung ist man dann in der Regel Geselle, man kann also bereits handwerklich sehr viel alleine leisten. Durch eine weitere Ausbildung kann man zum Rang des Meisters aufsteigen, der dann das absolute Wissen innerhalb seiner Lehre erlangt hat.

Wer sich noch nicht sicher ist: Ein Praktikum hilft

Nahezu jeder Schüler, der sich mit der Aufgabe konfrontiert sieht, einen Ausbildungsplatz zu finden, fragt sich: „Welche Ausbildung ist die richtige für mich?” Schnell findet man im Anschluss dazu Gedanken wie, in welche Ausbildung man am meisten verdient. Falls man noch nicht weiß, welcher Lehrgang der richtige ist, so sollte man vielleicht erstmal mit einem Praktikum starten, damit man praktische Einblicke in den Berufsalltag gewinnen kann. Bestenfalls fragt man direkten einen Ausbilder, was er und die meisten Lehrlinge von diesem Ausbildungsgang halten. Der Ausbilder hat eine, nach den AdA Schein Voraussetzungen, erfüllte Ausbilderprüfung und kann so sicherlich fachkundige Auskunft geben.

Eine mögliche Alternative: Das duale Studium

Wer keinen Lehrgang gefunden hat, der das eigene Interesse geweckt hat, kann sich auch an ein duales Studium wenden. Wie bei den meisten Ausbildungen verbringt man hier ca. 3 Monate im Betrieb, um anschließend drei Monate an der Universität zu verbringen. Nach einem dualen Studium hat man jedoch nicht den Rang eines Gesellen oder dergleichen inne sondern den Titel des Bachelors oder Masters.

Fazit

Wie wir sehen konnten, gibt es zahlreiche Berufsausbildungen, die man mit den deutschen Schulabschlüssen angehen kann. Dabei hat jede einzelne Ausbildung ihre eigene Daseinsberechtigung und spielt eine wichtige Rolle in unserer heutigen Gesellschaft. Praktisch an einer Ausbildung ist zudem, dass man von Anfang an praktisch im Betrieb tätig ist und man darüber hinaus ein Gehalt verdient. Anschließend kann man sich weiterbilden lassen bis zum Meister, woraufhin die meisten selbstständig werden und sehr viel Geld verdienen.

 

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