Vegane & natürliche Beautyprodukte – nicht nur ein Trend

Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sind die Schlagwörter, die uns schon eine Weile begleiten. Der Trend hierzu wurde mit der Fridays-for-Future-Bewegung gesetzt. Seit dem Jahr 2020 setzt sich dies auch in der Beauty-Szene fest. Vegane und natürliche Beautyprodukte stehen ganz oben auf der Favoritenliste. Warum das so ist und was man beachten sollte, zeigen wir in diesem Beitrag auf.

Was ist unter veganer und natürlicher Kosmetik zu verstehen?

Eine konkrete Definition gibt es hierfür nicht. Aber es lässt sich unter dem Begriff Naturkosmetik verstehen, dass sie aus naturnahen, naturidentischen, natürlichen oder biologisch angebauten hergestellt wird. Das heiß, es wird komplett auf synthetische Inhaltsstoffe verzichtet. So findet man in Naturkosmetik zum Beispiel folgendes:

  • Kokosöl,
  • Mandelöl,
  • Jojobaöl,
  • Shea- oder Kakaobutter,
  • Ätherische Öle,
  • Natürliche Duftstoffe,
  • Pflanzenextrakte und
  • Bienenwachs
  • CBD

Hier kommt es zu einer tier- und umweltfreundlichen Gewinnung der Inhaltsstoffe. Teilweise wird sogar ganz auf tierische Stoffe verzichtet. Daher ergibt sich der Begriff vegane Kosmetik.

Bei einer Tagescreme mit CBD wird unter anderem das vegane Cannabidiol (CBD) als Inhaltsstoff verwendet.

Wie lässt sich Naturkosmetik erkennen?

Der Nachteil bei natürlichen Beautyprodukten ist, dass in der Begrifflichkeit ein gewisser Spielraum besteht. Denn der Begriff Naturkosmetik ist an sich nicht geschützt und somit auch nicht klar definiert. Worin man aber unterscheiden kann, ist folgendes:

    • klassische Kosmetik mit Bio-Anteil,
    • naturnahe Kosmetik mit so viel Bio-Anteil wie möglich und
    • zertifizierte Naturkosmetik mit Prüfsiegel.

Um auf der sicheren Seite zu sein ist es hilfreich, sich die Zutatenliste genau anzusehen. Hier findet man die einzelnen Inhaltsstoffe aufgelistet. Der Stoff mit dem höchsten Anteil steht immer an erster Stelle.

Wo liegt der Unterschied zu normaler Kosmetik?

In normaler Kosmetik finden sich Inhaltsstoffe, die die Haut brauchen könnte, aber nicht zwingend benötigt. So geht die Fähigkeit der Haut zurück, sich selbst zu regulieren. Dies findet man zum Beispiel häufig in der Tagescreme. Sie enthält synthetische Stoffe wie beispielsweise Produkte aus Erdöl, Silikone, Parabene oder synthetische Farb- und Duftstoffe. Diese Stoffe sind für unseren Körper unbekannt und können somit weder aufgenommen noch abgebaut werden. Teilweise lösen diese Stoffe sogar Allergien und Hautreaktionen aus oder schädigen den Köper sogar dauerhaft. In der Naturkosmetik setzt man daher auf Vitamine, Proteine und Mineralien, welche die Haut aufnehmen kann. Des Weiteren dienen ätherische Öle und Fruchtaromen als Farb- und Duftstoff.

4 Gründe, um auf vegane und natürliche Beautyprodukte umzusteigen!

Grund 1, um auf Naturkosmetik umzusteigen, sind die Inhaltsstoffe. Die Heilpflanzen, welche meist aus biologischem Anbau kommen, werden so verarbeitet, dass sie ihre Wirkung nicht verlieren. Ganz im Gegenteil. Die Pflanzen entfalten ihre Wirkung im vollen Umfang. Zudem sind die natürlichen Inhaltsstoffe nicht gesundheitsschädlich und werden besser aufgenommen.

Der 2. Grund ist die Verträglichkeit. Natürlich kann jeder Mensch auf einen Stoff allergisch reagieren. Ob natürlich oder künstlich. Dennoch sind die allergischen Reaktionen bei natürlichen Inhaltsstoffen deutlich geringer. Außerdem lassen sich die natürlichen Stoffe schneller vom Körper abbauen. Somit klingt auch eine allergische Reaktion schneller wieder ab.

Grund 3 ist die Umwelt. Alles, was ihren Ursprung in der Natur hat, kann hier auch wieder abgebaut werden. Gelangt zum Beispiel Mikroplastik, welches häufig in Zahncreme und Körperpeeling vorkommt, ins Abwasser, ist dies auf Dauer schädlich für Mensch und Tier. Aber auch die Verpackungen von veganen und natürlichen Beautyprodukten spielen für die Umwelt eine große Rolle. Denn Glas, Blechdosen und recyceltes Plastik lassen sich wiederverwenden. Während Holz, Bambus und Graskartons abbaubar sind. Außerdem unterstützen viele Naturkosmetik Marken einige Umweltprojekte.

Der 4. Grund ist die Gewalt an Tieren. Tierversuche sind ein furchtbares Thema, welches in der Kosmetik schon seit 2013 verboten ist. Das gilt nicht nur für das Endprodukt, sondern auch schon für einzelne Inhaltsstoffe. Es gibt Marken, die sogar durch das PETA oder Vegan Society Siegel dafür garantieren.

Fazit

Die Menschen fangen wieder an, mehr auf die Umwelt und das Leben an sich zu achten. Daher ist vegane und natürliche Kosmetik nicht mehr nur ein Trend.

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