Tipps zur Existenzgründung in der Gastronomie

Besonders in der Gastronomie gehen viele sehr blauäugig an die Gründung heran. Dabei ist gerade in diesem Bereich sehr viel zu beachten. Damit die Existenzgründung in der Gastronomie kein Flop wird, haben wir die wichtigsten Tipps hier einmal zusammengetragen!

Ohne branchenspezifische Beratung funktioniert nichts!

Einfach nur zu träumen, bringt keinen bei der Existenzgründung weiter. Besonders nicht in der Gastronomie. Daher sollte man in jedem Fall eine Gründerberatung in Anspruch nehmen. Und zwar eine Beratung, die sich auf die Gastronomie spezialisiert hat.

Fakt ist, eine Gründung in der Gastronomie ist eine wirtschaftliche Herausforderung. Denn hier sind insbesondere kaufmännische Kenntnisse gefordert. Aufgaben wie Folgende gehören zum Arbeitsalltag dazu:

  • Buchführung
  • Preiskalkulation
  • Einkauf
  • Mitarbeiterführung

Die Geschäftsidee sollte Hand und Fuß haben!

Allein der Wunsch, ein Restaurant zu führen, reicht hier definitiv nicht aus. Daher sollte man sich zum Beispiel diese Fragen stellen:

  • Welche Art Restaurant soll es genau sein?
  • Wovon will man sich zu anderen Restaurants unterscheiden?
  • Welche Kunden will man ansprechen?

Das Konzept ist ein wichtiger Teil, um sich bei seiner Konkurrenz durchzusetzen. Daher ist ein Alleinstellungsmerkmal unumgänglich!

Des Weiteren sollte man einen Businessplan erstellen. So lassen sich wichtige Fragen im Vorfeld klären. Unterstützend, wenn man sich nicht gut auskennt oder nicht weiterweiß, gibt es Berater oder Tools. Beide helfen einem schrittweise weiter.

Ein wichtiger Punkt – die Einrichtung!

Was viele unterschätzen, sind Einrichtung und jegliches Zubehör, das man benötigt. Teller, Gläser und Besteck sind noch überschaubar. Aber man muss sich auch Gedanken über Folgendes machen:

  • Gastromöbel,
  • Kleidung für die Mitarbeiter,
  • Tischwäsche,
  • Dekoration

Des Weiteren muss man schauen, ob ein Tresen vorhanden ist oder zum Beispiel ein Barkühlschrank. Hier sollte man sich einen klaren Überblick verschaffen, von dem, was vorhanden ist und von dem, was man benötigt.

Diese Richtlinien sind zu beachten!

Es sind viele Behördengänge zu erledigen, wenn man sich in der Gastronomie selbstständig machen will. Daher sollte man sich rechtzeitig über geltende Richtlinien informieren. Nachstehend sind einige Beispiele für Richtlinien in der Gastronomie aufgelistet:

  • Es muss eine Gaststättenerlaubnis beim Gewerbe- oder Ordnungsamt beantragt werden.
  • Bauliche Veränderungen sind mit dem zuständigen Bauamt abzusprechen.
  • Spezifische Vorschriften für die Räumlichkeiten müssen bei der zuständigen Gewerbeaufsicht erfragt werden.
  • Es sind strikte Hygieneregeln zu beachten und die Mitarbeiter benötigen ein Gesundheitszeugnis.
  • Man muss auf den Jugendschutz achten.
  • Spielt man in seinem Lokal Musik ab, ist dies mit der GEMA zu klären. Wenn es um Livemusik geht, gelten spezielle Tarife, die zu erfragen sind.

Wie steht es um den Standort?

Um mit einem Restaurant oder Café erfolgreich zu werden, muss der Standort gut gewählt sein. Denn je besser das Geschäft zu erreichen ist, umso eher hat man viele Gäste. Letztendlich entscheidet die Laufkundschaft über den Erfolg. Außerdem sollte man die eventuelle Lautstärke beachten. Eröffnet man zum Beispiel eine Bar, in der regelmäßig DJs auftreten, sollte diese nicht mitten in einem Wohngebiet sein.

Fazit

Grundsätzlich ist die Existenzgründung in der Gastronomie eine spannende Sache und kann zum Erfolg führen. Allerdings nur dann, wenn man die Sache auch richtig und realistisch angeht!

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